Hintergrund

Der Hintergrund

Ghana
Als eines von 55 Ländern Afrikas liegt Ghana ein wenig nördlich des Äquators, zwischen der Elfenbeinküste und Togo und grenzt mit seiner Südseite an den Atlantischen Ozean.
Der Süden des Landes ist vom Regenwald geprägt. Dieser geht dem Norden zu in die Savanne über.
Bereits seit dem Mittelalter lebt im Gebiet des heutigen Ghana die Ashanti als größte Volksgruppe.

Nachdem bereits im 15. Jahrhundert die Portugiesen siedelten, hat Ghana eine wechselvolle Geschichte erlebt.

1957 haben die Ghanaer für ihr Land die Unabhängigkeit aus englischer Kolonie errungen.

Heute leben auch viele Menschen aus den Nachbarstaaten, aus der Elfenbeinküste, Togo und Nigeria im Land. Die Amtssprache ist Englisch, aber es werden viele Stammessprachen gesprochen.

Die Einwohnerzahl wird auf 25 Millionen geschätzt, etwa 3 Millionen leben in der Hauptstadt Accra.

 

Maase
90 km oder 3 Autostunden nördlich der Hauptstadt von Ghana, Accra, liegt in der Eastern Region der Ort Akyem Maase, ein Dorf mit ca. 3000 Einwohnern.
Die Bezirkshauptstadt Koforidua ist 25 km entfernt.
In der Eastern Region und damit in Maase sprechen die Einwohner in der Regel Ashanti-Twi, viele sprechen zudem die Amtssprache Englisch.

 

Die Not
Die Not der Menschen in Ghana ist groß. Sie leiden unter vielen Missständen.

Ein Großteil lebt aus der Hand in den Mund.
Es fehlt an Arbeit, ausreichender Nahrung, sauberem Trinkwasser, Kleidung und medizinischer Versorgung.

Die Lebenserwartung liegt bei 58 Jahren. 22 % der Bevölkerung sind Analphabeten.
Die Säuglingssterblichkeit liegt bei 4,5 %. Jedes 10. Kind wird keine zehn Jahre alt.
Es gibt viele Waisenkinder. Zudem wachsen viele Kinder nicht bei den eigenen Eltern auf. Sie werden dann von weiteren Verwandten oder Fremden großgezogen, die oftmals nicht die erforderliche Betreuung leisten können. Deshalb können viele Kinder keine Schule besuchen.

Vielfach fehlt die Perspektive, sich zu entwickeln und die Lebensumstände zu verändern.